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Helfer beim Berlin Marathon 2019

Berlin-Marathon, 29.09.19
Es war 7:30 Uhr, als sich die Ostringenten wieder einmal zahlreich in der Ritterstraße am Versorgungsstand Kilometer 15 einfanden. Dick eingemummelt gegen die morgendliche Frische holten wir unsere Premium-Helferjacken ab, die zwar - wie einige fanden - nicht so ansehnlich orange gefärbt waren, jedoch dieses Jahr nicht nur wind-, sondern auch regenfest waren. Ein tolles Upgrade!
Schnell belegten wir unsere beliebten Apfel- und Bananenstände, wobei sich die ersten schon an Bioobst und deren Aufklebern gütlich taten (Die kleinen Aufkleber endeten dann zumeist in hübsche Figuren geklebt auf Jacken und Hosen). Gestärkt und erfrischt begannen wir fleißig zu schälen und zu schneiden, wobei besonders bei den Bananenbeauftragten unterschiedliche Techniken zu Tage kamen, die doch sehr stark auf die Erfahrung der jeweiligen zurückzuführen waren. Natürlich hatten zum Schluss die Erfahrensten die frischesten Bananen im Angebot. Darüber, wer am besten war, variieren die Meinungen :)
Endlich durften wir die ersten Handbiker und Rollstuhlfahrer bei Kilometer 15 begrüßen, und um 9:44 Uhr war es dann so weit: Wir vergaben unsere erste Banane an einen Handbiker (Der Siegerpreis für den ersten Bananengeber ist das Schreiben dieses Berichtes...). Und so begann ein scheinbar nicht enden wollender Wettkampf. Lauthals priesen wir unsere Bananen als Siegerbananen, Ausdauerbananen und Flugbananen an, alles in der Hoffnung, die 47.000 Läufer würden sich für unser Produkt entscheiden. Und tatsächlich griffen sie fleißig zu, selbst als es zu regnen begann und Läufer und Helfer langsam durchnässt wurden. Schwimmern aber macht das Wasser bekanntlich wenig aus, und Enten am wenigsten. So tanzten wir ausgelassen zu Macarena und Co., und besonders die weiblichen Enten unter uns erfreuten sich weiter am Anblick der vielen durchtrainierten Läufer.
Letztendlich war die Erleichterung dann aber doch groß, als endlich die Besenbusse um die Ecke bogen, um die letzten Nachzügler einzusammeln. Etwas erschöpft, aber sehr zufrieden machten sich die Enten auf zurück in ihr natürliches Habitat (das Gebiet um die Schwimmhalle Sewanstrasse), um sich für das morgige Training zu rüsten.

Pauli