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Wandertag des SSV Ostring 93

Entenwanderung am 26.05.19

Heute früh trafen sich 62 Wanderenten am Bahnhof Erkner, ausgerüstet mit festem Schuhwerk, Wanderstock und Rucksack. Dazu hatten wir perfektes Wanderwetter: um die 20°C, eine erfrischende Brise, und immer wieder lugte die Sonne hinter den Wolken hervor. 9.45 Uhr war Treffpunkt; alle waren pünktlich wie die Schwimmer. Es wurden noch schnell alle Sachen im Versorgungsmobil verstaut, und dann konnte es auch gleich losgehen.

Der erste Teil der Wanderung ging durch das wunderschöne Erkner (naja geht so, aber ich wohne hier, also muss ich das sagen). Mit 62 Personen stellte es sich allerdings mitunter als schwierig heraus, eine größere Straße zu überqueren. Ich schlage folgendes Warnschild für nächstes Jahr vor:

Allerdings hatten dieses Jahr unsere Leitenten Annka und Steffi ein Auge darauf, dass auch alle sicher über die Straße kommen und keiner zurückgelassen wird.

Wir überquerten den Löcknitz-Kanal und gingen in den Wald hinein. Erster Stopp war an einem kleinen Waldspielplatz. Bevor hier irgendetwas unternommen wurde, wies uns Micha zum Gruppenfoto an.

Die ersten Fotos waren sofort gelungen, und so konnten wir zum lustigeren Programmpunkt übergehen – das erste Spiel. Die Jugend wurde in zwei Gruppen eingeteilt, die gegeneinander antraten. Steffi hatte im Wald eine kleine Schatztruhe versteckt. Nun ging es darum, die Truhe so schnell wie möglich zu finden. Also stürmten alle in den Wald. Aus Team 1 hatte Pauli die Kiste etwa 2 Sekunden früher gesehen als eine ganze Meute aus Team 2. Gegen diese musste sie die Truhe aber verteidigen und konnte sie nur mit einem ordentlichen Sprint ins sichere Ziel bringen. Team 1 durfte dann die Gummibärchen darin untereinander aufteilen.

Weiter ging es durch den Wald, immer den Flakensee auf der linken Seite. Da bekamen die Ersten richtig Lust auf‘s baden gehen. Allerdings mussten sie sich noch etwas gedulden. Letztendlich kamen wir dann in Woltersdorf an, wo wir den steilen Anstieg auf den Kranichsberg in Angriff nahmen. Gut durchgeschwitzt kamen wir oben an. Einige bestiegen auch noch den Aussichtsturm, um sich einen Überblick über das schöne Berliner Umland zu verschaffen.

Nach der Hälfte des Abstieges machten wir Spiel Nummer 2. Beide Teams hatten ein eigenes Waldstück. Team 1 suchte dunkelgrüne Puzzleteile, Team 2 gelbe. Das Team, das das Puzzle zuerst fertig hatte, sollte gewinnen. Diesmal gewann Team 2, souverän wohlgemerkt. Als Gewinn gab es hier Kaubonons. (PS: super süße Enten hast du da gezaubert, Paula)

Unten überquerten wir dann die Woltersdorfer Schleuse und machten uns weiter an den Rundweg um den See. Dabei begegneten wir auch der historischen Straßenbahn Woltersdorf. In Erkner konnten wir noch ein Stück direkt am See laufen. Nach der für einige von uns traumatisierenden Begegnung mit einem etwa 1m langen und super fetten toten Fisch auf dem Wanderweg kamen wir an der Badestelle in Erkner an. Dort hatten Ulrike und Alex einen tollen Verpflegungsstand aufgebaut (zum Glück ohne Fisch). An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die beiden, die alles für uns vorbereitet haben, aber deshalb nicht mitwandern konnten! Und auch ein Danke an alle Eltern, die fleißig gebacken haben! Es war alles sehr lecker, und von Brötchen, Gemüsesticks und Kuchen waren bald alle gut gesättigt.

Einige knallharte Freiwasserenten wagten sich dann noch für eine kleine Schwimmrunde in den See, der Rest genoss einfach noch ein bisschen das gemütliche Beisammensein.

Nach einer Weile traten wir den letzten kurzen Weg zum Bahnhof an. Dort verabschiedete man sich schmerzlich voneinander, aber keine Sorge, wir sehen uns morgen ja alle wieder. Ein großes Dankeschön bekamen Annka und Steffi, die die Route herausgesucht haben (und auch schon einmal Probe gelaufen waren) und auch die Spiele und Essen koordinierten. Es war ein rundum gelungener Tag, und nun machen sich alle nach Hause, um den restlichen Sonntagnachmittag zu genießen.

Bis morgen, liebe Wanderenten!

Lea Kurz